Montag, 23. März 2015

Gartenfreuden, oder "alle Jahre wieder"

Es geht ja nichts über ein Stückerl Grün in der Stadt. Urban gardening liegt nicht nur im Trend, es entspannt und macht neben viel Arbeit auch unglaublich viel Freude (-: Aber bis es zum Freude machen kommt, gilts viel zu tun.





Man kann natürlich auf geduldig machen und warten bis die Gärtnereien aufsperren. Sich dann junge, starke Pflänzchen kaufen, diese in die passenden Töpfe setzen und abwechselnd Regentänze tanzen und Sonnengebete rezitieren. Das klingt einfach, ist es auch. Wenn man allerdings wie ich gestrickt ist, will man diese kleine, starken Pflänzchen schon viel früher haben. Am besten schon vor den ersten frühlingshaften Sonnenstrahlen und pflanzt daher seine eigene Suppe..äh...kocht daher dann in seiner eigenen Suppe .. oder so halt. (-;


Daher hat Frau parallel zu den ersten Sonnenstrahlen die ersten Anpflanzhummeln im Hintern. Gartencenter werden durchforstet, ob es vielleicht schon irgendwo Samensackerl zu kaufen gibt. Die Webseiten von den Gärtnereien werden besucht, könnte ja sein dass da schon eine offen hat und verkauft. Schließlich ist es ja heuer schon viel eher Frühling als letztes Jahr ( wobei ich mir das jedes Jahr denke, so gesehen müssten wir schon Ganzjahresfrühling haben (-; ). Auf der Terese ( meiner Terrasse) stapeln sich die Säcke mit Erde, die Schaufeln sind geputzt und die Frau scharrt mit den Hufen (-;


Endlich irgendwo die ersten Samen gesichtet, macht sich Frau dann schnellstens ans Werk. Natürlich erst nach einem Blick in den Mondkalender. Sicher ist sicher. Ist es allerdings noch ewig hin bis zum ersten geeigenten Aussaattag, wird auf den ein bisserl gepfiffen. so viel Zeit ist ja wirklich nicht mehr und letztes Jahr kamen die Chilies so spät, dass sie maximal vor Scham erröten konnten. die Sonne hatte nämlich keine Kraft mehr dazu. War ja schon Ende Oktober als die Genossen es mal an der Zeit fanden zu wachsen.. tztztztz. Das muss früher losgehen heuer!


Frau samt also fröhlich vor sich hin, notiert am nebenliegenden Zettel natürlich was sie wohin sät, und stellt die gesammelten Werke ans sonnige Fenster. Nach einigen Tagen sind dann auch schon die ersten grünen Spitzen sichtbar. Frau jubelt, nimmt sie aus dem Mini-Gewächshaus, stülpt ihnen ganz artig eine Plastikflasche über den Kopf, damit sie weiter Gewächshauscharakter haben und freut sich täglich der Dinge. Bis...


Ja, bis diese Aktion den "alle Jahre wieder Charakter" bekommt. Denn diese netten Samen wachsen ja in keiner chronologischen Reihenfolge. sie folgen überhaupt keinem sichtbaren Hinweis. Da wächst, was grade wachsen will, und wenn man sie halt aus dem Gewächshaus nimmt, weil sie dafür schon zu gross sind und gemeinsam auf irgendwelche Untersetzer stellt, ist das zwar fein für die Pflanzerl, aber ganz schlecht für die Organisation. Denn: welche Pflanze ist jetzt was?????







In diesem Stadium sehen Physalis wie Chilies aus, die sich so gar nicht von Tomaten unterscheiden! Aber Hauptsache Frau hat x verschiedene Tomatensorten angebaut! Puh!


Ok, ich habe natürlich noch die ein oder anderen wunderbaren Samen gefunden, die ich unbedingt auch noch anbauen muss, seit dem ersten Aussaatsanfall. Aber diemal mach ichs organisierter! Jetzt hab ich nämlich Holzstäbchen. Die sind super! Da kann ich draufschreiben was ich da einsetze und stek einfach das Holzstäbchen dazu! Yeah! Ich habs voll drauf (-:
Gesagt, getan..Holzstäbchen beschriftet, Samen in die Erde, Holzstäbchen neben dem Samen in die Erde, und dann Deckel aufs Gewächsha....äh...ahja... Holzstäbchen höher als Deckel. *Hmpf*












Hab ich irgendwo geschrieben Gartenarbeit entspannt? Steht das wirklich irgendwo?? (-;


www.entspannung-im-hof.at










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