Montag, 27. Juni 2016

Was Rückenschmerzen mit den Beinen zu tun haben können



Du hast Probleme mit deinem Rücken, gehst zum Arzt und er findet keinerlei körperliche Erklärung. Es zeigt sich nichts, das deine Schmerzen erklären könnte und schon fällt das Wort Psychosomatik.


Psychosomatik ist an sich ein wunderbares, ganzheitliches Wort das impliziert dass körperliche Symptome nicht zwingend körperliche Ursachen haben müssen. Ich bin begeisterte Anhängerin der Thesen von körperlich / psychischem Zusammenspiel. Stress hinterlässt Spuren im Körper. Kleine getriggerte Inseln die sich auch nicht von selbst auflösen sobald der Stress ein durchlebter ist. Diese körperlichen Inseln bilden sich aber nicht zwingend dort, wo dann auch der Schmerz zu Hause ist. Und nicht immer sind diese Inseln Auslöser für den gerade erlebten Schmerz.


Ich hatte gestern eine Klientin mit Rückenschmerzen, deshalb auch das Beispiel. Es könnten auch Nackenschmerzen sein, oder Kopfschmerzen. In diesem Fall wars der Rücken. Und ja, sie hatte Stress, wie wir alle Stress haben wenn wir unser Leben halbwegs bewusst leben und unsere Träume und Wünsche in die Realität umsetzen wollen. Sie hatte Stress, der weit über dieses normale Level hinausging und sie hatte Rückenschmerzen. Wenn ich es jetzt aus rein psychosomatischer Sicht betrachten würde, müsste ich hergehen und sagen "Ok, du hattest zu viel Last auf den Schultern oder ein zu schweres Kreuz zu tragen". Das hat natürlich seine Berechtigung. Es ist oft eine zu schwere Last die einen Menschen geknickt gehen lässt und so in der Konsequenz zu Schmerzen führt. Aber hier darf man noch nicht aufhören zu denken. Hier darf man nicht aufhören den Körper zu betrachten und sich hineinzuspüren.


Rückenschmerzen kommen nicht von ungefähr. Sie haben ganz gerne ihre Ursache in den Beinen oder auch an den Füssen. Ich vergleiche die Beine und Füße gerne mit dem Fundament des Hauses. Wie stabil ist ein Haus das auf einem wackligen Fundament steht? Wenn der Keller vor sich hinbröckelt .. wie wahrscheinlich ist es dann dass ich Risse in den Wänden im Obergeschoß habe?


So verhält es sich auch mit dem Körper. Wie gerade stehe ich wenn ich ein Sprunggelenk habe dass ich nicht belasten möchte? Wie gehe ich wenn ich dieses Gelenk schone? Ich gehe schief und ich gehe verspannt. Damit beginne ich nach der Verletzung dieses Gelenks. Ich will es ja schonen. Wenn ich es belaste tuts weh, also belaste ich es nicht mehr. Der Körper ist ein "Gewohnheitstier" und ehe ich Schonhaltung richtig schreiben kann, bin ich in dieser. Automatismen findet der Körper nämlich super, die behält er liebend gern gleich mal bei. Jetzt schone ich also mein Gelenk und bin natürlich mit dem "Rest des Körpers" ( also mit Allem außer diesem Gelenk) nicht mehr in der Balance. Irgendwann tut mir dann der untere Rücken weh ... ich geh zum Arzt und der findet wahrscheinlich am Rücken nichts... Die Verletzung am Sprunggelenk oder Knie ist aber schon ein langes Weilchen her, drum erwähne ich sie nicht. Ich denke nicht mal daran, weils ja um den Rücken geht ....


Und nein, es ist nicht immer ein Gelenk am Bein schuld wenn der Rücken schmerzt. Aber es lohnt sich mal genauer hinzusehen, hinzuhören und hinzuspüren. Genauer im Sinne von ganzheitlich. Das bedingt Zeit. Zeit die wir kaum noch haben und die wir uns auch kaum noch nehmen. Aber das ist Zeit, die wirklich wichtig ist. Meine Klienten sind zu Beginn auch oft mal irritiert weil ich keine genauen Zeitangaben über die Länge der Sitzung abgeben kann und möchte. "Eine Stunde Rückenmassage" könnte ich natürlich anbieten, aber was hilfts, wenn der Rücken entspannt ist und der Körper weiterhin in der Schonhaltung bleibt. Kurzfristige Besserung, ja .. aber ist es das wo wir hinwollen? Und ja, ich weiss, es ist irritierend wenn der Rücken schmerzt, aber der Bereich um das Knie behandelt wird ... aber das Fundament des Hauses und so (-; Und dazu gehört der ganze Körper inclusive seinem Innenleben. Ganzheitlich!

Nuad und auch die anderen alternativen, ganzheitlichen Methoden ersetzen niemals den Besuch beim Arzt! Abklärung der Schmerzen vorab ist die Basis einer gesunden und wirksamen Arbeit. Aber wenn die Schulmedizin nicht weiter weiß oder als begleitende Massnahme wirken sie einfach wunderbar (-:

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Mittwoch, 22. Juni 2016

Familiengeheimnisse und ihre Auswirkungen






Was macht ein Familiengeheimnis mit einem familiären System? Können Themen die wir nicht selbst erlebt haben, kräftig genug sein um unsere Leben immer wieder aus den Angeln zu heben? Welche Auswirkungen haben Großmutter oder Großvaters Erlebnisse auf mein Leben?

Kein Thema das beim Lesen wohlig warme Gefühle hervorruft, aber eines, mit dem ich täglich zu tun habe. Nicht nur weil es auch in meiner Familie Thema ist, zieht es sich wie ein roter Faden durch meine Arbeit. Ich beschäftige mich seit Jahren mit Familiensystemen und kann nur bestätigen was in diesem Artikel (den ich unten an den Blog anfüge) beschrieben wird. Es gibt Themen, die sich über Generationen weitervererben. Manchesmal lassen sie eine Generation aus, was das ganze noch ein wenig undurchsichtiger macht, aber sie sind da. Sie äußern sich mannigfaltig, gerne zeigen sie sich über Süchte, Ängste oder auch über die Kunst. Die Kunst ist  zum Beispiel eine offene Wunde. Auch Krankheit kann ein familiäres Thema sein, ebenso wie Depressionen. Sie suchen sich ein starkes Ventil. Eines das man nicht übersehen kann, eines das man nicht nicht spüren kann... Und eines eint sie, sie machen Druck!

Wenn ein Mitglied der Familie ein Trauma erlebt hat und nicht die Möglichkeit hatte dieses zu bearbeiten, poppt es generationsübergreifend so lange auf, bis jemand hinsieht und sich dem Thema widmet. Es geht gar nicht darum dieses Thema dann durchzuhecheln bis zum Erbrechen, es geht auch nicht um Schuldzuweisungen und im Grunde geht es auch nicht darum zu verstehen. Es ist nicht immer schlüssig was sich da so zeigt wenn man daran arbeitet. Oft tauchen Bilder oder Emotionen auf die nicht wirklich zuordenbar sind. Es ist auch schwer, Dinge zu verstehen, die aus dem Zusammenhang gerissen sind. Dennoch sind sie da und wollen gesehen werden. Wo Licht ist, ist Schatten und diese Schatten rotieren. Sie rumoren so lange, bis sie jemand sieht. Sie gebührend beleuchtet, dann finden sie ihre Ruhe.

Wenn du unter diffusen Ängsten leidest, ausgegrenzt bist, dich nicht aus deinem Hamsterrad bewegen kannst, Sich Dinge in deinem Leben immer wieder wiederholen, du gar nicht weiterkommst .. denk mal an einen Blick zurück zu werfen. Zurück in deine Vergangenheit. In deine und in die deines Systems. Kann durchaus sein dass dort Teile von dir wohnen die darauf warten von dir abgeholt zu werden. Damit du ganz werden und ganz in deine Kraft gehen kannst (-:

Schau auf dich, schau auch in dich und trau dich dich zu spüren (-:

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Sonntag, 19. Juni 2016

Kräuter der Sommersonnwende, Bedeutung, Wirkung und Rituale



Am 21. Juni wird Sommersonnwende gefeiert. In unseren Breitengraden nicht so ausführlich wie in den eher nordischen Ländern wie zum Beispiel Schweden. Das hängt damit zusammen dass wir hier die Auswirkungen des längsten Tages des Jahres weniger spüren als die Nordlichter. Nichtsdestotrotz ist es für Menschen die mit Pflanzen zu tun haben eine wichtige Zeit. Ich persönlich finde ja besonders schön, wenn zur Zeit des Sonnenfestes auch noch der Vollmond am Himmel steht. Das heißt die Pflanzen sind in voller Kraft und das spürt man (-:

Aber welche Kräuter sind denn jetzt diese besonderen Sonnwendkräuter, die auch Johanniskräuter genannt werden? Die, aus denen im Norden jetzt Blütenkränze gebunden oder Blütenteppiche gestreut werden um die Götter zu ehren? Wusstest du übrigens dass der 24. Juni, also der Johannistag auch der Glücksgöttin Fortuna gewidmet ist? Fortuna, herrscht über Glück und den Zufall. Sie wurde ursprünglich als dreifache Schicksalsgöttin gesehen. Sie bringt Chancen und ist somit auch sehr gut mit Wunschzauber um Mittsommer zu verbinden, besonders, wenn wir uns unangenehme Angewohnheiten oder Kummer und Ärger beim Feuer entledigen wollen. Na wenn das kein guter Zeitpunkt für reinigende Räucherungen ist weiß ich auch nicht (-;

Aber nun wirklich zu den Kräutern, auch wenns noch so fein ist über die Rituale zu schreiben:

Johanniskraut
ist wohl DIE Pflanze wenn es um Mittsommer geht. In Wales galt sie als "Heilige Pflanze", die Schotten warfen sie ins Mittsommerfeuer. Über Türen und Häuser gab sie Schutz wie das Eisenkraut. Es heißt, sie seien mit der Kraft der Sonne gefüllt und sollten zur Mittagszeit an Mittsommer geerntet werden, um die stärkste Sonnenkraft zu enthalten.
Johanniskraut wird auch oft in Bezug zur Liebe benutzt. Als Heilkraut wirkt es nervenberuhigend und bringt Licht in die Seele. Bitte Vorsicht in Schwangerschaft und Stillzeit! Ebenso bei Einnahme hormoneller Verhütungsmittel! Johanniskraut kann auch die Lichtempfindlichkeit erhöhen. Ich empfehle Rotöl am Abend anzuwenden. Sicher ist sicher (-:

Kamille
darin sahen die Nordvölker das Antlitz des Sonnengottes Baldur und nannten es Baldurs Braue. Als "Mutterkraut" reinigt man damit das Wochenbett.

Quendel
ein "Frauenkraut" der Freya geweiht, wurde im Wochenbett unters Kopfkissen gelegt. Auch "Seelchen der Mutter“ genannt

Beifuss
das heilsame, "heiße" Kraut, ein Frauenkraut, in welchem die Göttin Artemis, anwesend sein soll. Ins Feuer geworfen, entsteht eine violette Lohe, durch die man springen konnte.

Arnika
wurde um die Felder gesteckt, um diese vor bösen Dämonen zu schützen und damit die Kraft des Kornes nicht schwand. Auch ein sehr stark wirksames und von mir geliebtes Heilkraut!

Ringelblume
auch Mariengold oder Sonnenbraut genannt. Einst der Freya geweiht, wurde es bei Liebeszaubern verwendet. Mädchen säten es in die Fußspuren ihres Geliebten, damit diese zu ihnen kommen. Ein Pflanze die an breitbasiger Heilwirkung kaum zu überbieten ist. Und dabei ist sie auch noch wunderschön (-:

Holunder
der Göttin Holle geweiht und mit der Liebe in Verbindung gebracht. Der Holdertag, ein weiterer Name für Mittsommer ist ein traditioneller Tag um Holunderküchlein zu backen. Er gilt auch als Apotheke des Bauern. Sowohl Blüten als auch die folgenden Beeren sind für die Hausapotheke unabkömmlich.

Margerite
vor allem eine Orakelblume "Er liebt mich, er liebt mich nicht", unter das Kopfkissen gelegt, träumt man von seinem Zukünftigen. Hat damit schon jemand Erfahrung? (-;

Eisenkraut
gilt als ein heiliges Kraut und steht für Heilung. Es verleiht die Gabe Dinge in einem klaren Licht zu sehen und repräsentiert ebenfalls die Sonne auf ihrem höchsten Stand. Es wird als Schutz gegen den bösen Blick aufgehängt. In Spanien wird der Mittsommervorabend "Nacht der Verbena" genannt. Es heisst, dass im Eisenkraut, der Gefährte der Göttin als Donner anwesend ist. Aus diesem Grund wurde das Kraut rund um das Feld gesteckt, um vor dem Donner zu schützen. Die Schmiede nutzten das Eisenkraut zum Härten und es sollte die Liebe zum "Glühen" bringen. Den Männern in den Liebestrank eingeträufelt, sollte ihr bestes Stück "härten".

Schafgarbe
die "Augenbraue der Venus" gehört ebenfalls zu den Frauenheilkräutern und steht entsprechend mit Liebesgöttinnen in Beziehung.


Übrigens: Farnsamen die am Abend der Sommersonnenwende gesammelt werden, konnten unsichtbar machen. Wenn man sie um die Augen reibt, lassen sie uns das Feenvolk erkennen. Jetzt ist aber wirklich Schluss mit Mystik (-:

Happy kräutersammel und ebenso happy räucher! Habt es fein ihr Lieben (-:



Freitag, 15. April 2016

Schwangerschaft und Erwartungshaltungen
















Meine Lieben, ich habe zur Zeit sehr viele Mamis und ihre Bauchzwerge auf der Matte. Erstgebärende ebenso wie Mütter die schon in der zweiten Runde sind (-: Falls ich es noch nie erwähnt habe, danke für euer Vertrauen. Es ist für mich immer wieder eine wundervolle Erfahrung, eine Zeit geballter Weiblichkeit und ganz besonderer Kraft. Nicht nur für euch, das ist es auch für mich (-:

Aber durch diesen häufigen Kontakt, komme ich auch in Kontakt mit all den verschiedenen Ängsten, den Enttäuschungen und den Erwartungshaltungen. Den eigenen Erwartungshaltungen und denen des Umfeldes.
Schwangerschaft ist ein ganz eigenes Thema. Das ist etwas, das jeder kann und jeder hat Erfahrungen diesbezüglich. Vorrangig die, die noch nie ein Kind geboren haben! Es gibt fixe Vorstellungen wie eine Schwangerschaft zu verlaufen hat, wie die Geburt zu verlaufen hat und auch wie sich das danach zu gestalten hat. Man bekommt sein Baby selbstverständlich auf natürlichem Weg (das schafft doch bitte jeder!), danach hat man jede Menge Milch, eh klar, stillt genau zu dem Zeitpunkt ab an dem man es geplant hat. Das Baby schläft natürlich von Anfang an durch, die Wohnung ist immer blitzblank und die Mutter stahlt mit dem Wonneproppen um die Wette. Ist so, war immer so und wird natürlich immer so sein. Wenn das bei dir nicht so ist, machst aber grundlegend was verkehrt.. tztztztztztz

Leute, so läuft das nicht!

Meine Schwangeren sind unterschiedlich, dass es unterschiedlicher nicht geht. Die eine braucht 5 Pölster und richtet sich die auch alle paar Minuten neu aus, will dafür aber trotz Riesenkugel am Rücken liegen (an sich ein totales no go in der späten Schwangerschaft), die andere kann ab Beginn nicht mehr am Rücken liegen und will sowas von keinen Polster, ok, den unterm Kopf toleriert sie dann doch. Manche kommen im Winter in Schlapfen, weils einfach nirgends mehr reinpassen, andere haben Gazellenbeine aber es staut sich in den Händen. Manche haben gar nix, sind aber aufgebläht als gäbs kein morgen. Bissl Gas findet doch auch noch Platz wenn der Bauch eh schon so eine Kugel ist (-;

So unterschiedlich wie die Schwangerschaften verlaufen, verlaufen auch die Geburten. Sofern sie denn überhaupt natürlich stattfinden. Das grösser Verbrechen und Versagen ist ja wohl zur Zeit eine Sectio, der Kaiserschnitt. Nicht nur dass die Mutter permanent und von jedem schief angesehen wird, es wird ihr auch noch vermittelt dass sie ja wohl völlig versagt. Ich meine, ein Kind auf natürlichem WEg kann ja wohl wirklich jeder bekommen. Tut ein bissl weh, aber da beisst man sich halt durch und gut isses. NEIN! So ist das nicht!
Nicht jedes Zwergal kann trotz der besten Hebamme auf natürlichem Weg auf unsere Welt kommen!
Manche bleiben einfach sitzen und sehen gar nicht ein warum sie kopfüber im Bauch plantschen sollen, manche legen sich im wahrsten Sinne des Wortes quer und andere hüpfen so lange im Quadrat bis die Nabelschnur x mal um den Hals gewickelt ist. Ist einfach so. Wird immer so sein (-: Da geht natürlich dann mal gar nichts mehr. Manche Mütter finden eine natürliche Geburt für sich unvorstellbar. Ist auch so, und vor allem darf das bitte auch so sein!
Es hat jeder Mutter ihre eigenen Zugänge, ihre eigenen Bedürfnisse und ihre eigenen Vorstellungen. Die gilts zu erfüllen! Die eigenen, nicht die der Mizzitant (-: Du hast keine zweite Chance auf deine erste Geburt. Aber du hast das Recht sie zu gestalten wie du es in dem Moment für richtig hältst. Du, dein Partner, aber bitte nicht die Mizzitant!

Das soll jetzt kein Plaidoyer für die Sectio sein, aber ein Plaidoyer für die Selbstbestimmung. Gegen das gesellschaftliche Bild. Vom dem ich ehrlich gesagt gar nicht weiß wo es herkommt, aber laufend bestätigt bekomme dass es da ist. Mütter gehen beinahe unterirdisch weil die nicht stillen können. Fühlen sich als völlige Versagerinnen weil sie ihr Kind nicht auf natürlichem Weg zur Welt bringen können. Wagen es nicht Geburten zu gestalten wie sie wollen weil der Erwartungsdruck der Familie so hoch ist. A la die Mama will da aber dabei sein. Dass die Mama die Gebärende total nervös macht ist dann irrelevant. Sie will dabei sein und das wird dann erfüllt. Ist die Gebärende halt ein bisserl unentspannt, egal, Hauptsache Mama ist glücklich.

Nein, es ist eben nicht egal. Je entspannter die Geburt verlaufen kann, desto besser ist es für die Gebärende und den Zwerg. Darum geht's. Sowohl in der Schwangerschaft, bei der Geburt, als auch in der Zeit danach.

Hört auf euren Bauch, geht in euren Flow, tut was euch guttut, seid unrund, weinerlich, strahlend, Abwechselnd im Minutentakt. Es ist eine besondere Zeit. Eure besondere Zeit. Lasst es auch eure sein und lasst bitte das schlechte Gewissen außen vor (-:

In diesem Sinne, schaut auf euch und habt euch lieb (-:
Namaste


Mittwoch, 2. März 2016

Trauma und Körperarbeit




Immer wieder habe ich Klienten auf meiner Matte, die unter chronischen Verspannungen leiden. Es ist immer wieder die Schulter, die schmerzt oder immer der Magen der auf Diverses und Allerlei reagiert. Das kann durchaus organische Ursachen haben, oft landen sie aber bei mir, weil organisch einfach Nichts gefunden werden kann. Schulmedizinisch sind sie gesund. Keine nachweisbaren Bakterienkulturen oder Viren, keine Bandscheibenthemen, einfach nichts zu finden. Dennoch haben diese Menschen Schmerzen. Schmerzen, die nicht nachweisbar sind, führen in unserer Gesellschaft oft zu einem mitleidigen Lächeln. Schneller als man Muh sagen kann, ist man in der "Psycho-Ecke". Hypochonder ist ein Wort, das in diesem Zusammenhang sehr schnell über die Lippen der Gesellschaft kommt.

Dabei sind diese Schmerzen, wenn auch nicht nachweisbar, durchaus real! Sie sind da und sie tun weh! Sehr weh, konstant weh, zermürbend weh!

Ich bediene mich jetzt eines Textauszuges der Praxis Besenbruch, die die Wirkung traumatischer Erlebnisse auf den Menschen wunderbar in Worte fasst:


Stress wirkt sich in erste Linie auf den Körper aus. Der menschliche Organismus ist genetisch dafür ausgestattet, auf Stress zu reagieren und sich durch die Bewältigung von Stress weiter zu entwickeln und zu wachsen. Das Selbe gilt für traumatische Erlebnisse. Problematisch wird es allerdings, wenn Stress chronisch wird und traumatische Erlebnisse im Körper gespeichert bleiben.

Unabhängig davon, ob wir einer stressigen oder lebensbedrohlichen Situation ausgesetzt sind, der Körper reagiert immer mit dem gleichen uralten Reflexmuster, welches allen Säugetieren eigen ist: Das (autonome) Nervensystem mobilisiert zusammen mit dem Hormonsystem die erforderliche Energie, welche den Körper für eine adäquate Handlungsreaktion im Sinne von Kampf oder Flucht (Konfrontation oder Rückzug) vorbereitet. Wir werden hellwach, konzentriert auf den stressauslösenden Faktor, ohne etwas anderes wahrzunehmen, die Schmerzwahrnehmung lässt nach und unsere Muskulatur ist hoch angespannt, so dass unser Körper Leistungen vollbringen kann, die im Normalzustand nicht möglich sind. Kennen Sie die Momente, in denen Sie sich erschrecken und blitzartig spüren, wie ein Strom durch Ihren Körper schießt und Sie hellwach werden lässt?

Wenn diese körpereigene Energie durch Konfrontation oder Rückzug (Kampf oder Flucht) erfolgreich ausagiert werden kann, entspannt sich der Körper anschließend wieder und ist gestärkt von der eigenständigen Bewältigung der Situation. Allerdings kommt es nicht immer dazu. Wenn wir nicht kämpfen oder flüchten können, also handlungsunfähig sind, tritt eine dritte Form der autonomen Reaktion ein, die im Tierreich als Todstellreflex bekannt ist. Hierbei erstarrt der Körper und die zur Verfügung gestellte Energie friert im wahrsten Sinne des Wortes im Muskel- und Bindegewebe (den sog. Faszien) ein. Dies kann eine effektive Möglichkeit des Überlebens sein, ist allerdings nur als kurzfristige Lösung sinnvoll. Im Tierreich kann beobachtet werden, dass Tiere, die bei (potentieller) Bedrohung in eine Erstarrung verfallen (Schockstarre), ihren Körper, sobald die Gefahr vorüber ist ausschütteln und somit die Energie "abzittern". Durch dieses Zittern wird die biochemische und neuromuskuläre Ladung aus dem Körper entladen, was zur spontanen Erholung von dem traumatischen Ereignis führt.
Anders als bei Tieren unterbrechen Menschen das in ihnen genetisch angelegte und unwillkürlich auftretende Zittern in oder nach einer stressauslösenden Situation oft absichtlich. Dies hat überwiegend erziehungs- und wertungsabhängige Gründe. So wird z.B. gesellschaftlich suggeriert, dass Angsthaben und Zittern ein Zeichen von Schwäche ist. Wenn sich der Körper nicht entladen kann und zusätzlich die stressauslösende Situation bestehen bleibt, erhöht sich die Ladung im Laufe der Zeit immer mehr, so dass die Energie, die das Nerven- und Hormonsystem permanent zur Verfügung stellt, im Muskel- und Bindegewebe gehalten wird. Folge davon sind chronische Spannungszustände, die oft nicht mehr wahrgenommen werden, da das System ja weiter funktionieren muss - ein Selbstschutz des Körpers, um zu überleben.
Wichtig ist in diesem Zusammenhang, dass Stress und Trauma in erster Linie auf den Körper wirken und erst im weiteren Verlauf auf den psycho-emotionalen Bereich. Daher ist es nötig, körpertherapeutische Methoden zur effektiven Lösung von Stress und Trauma zu wählen.

Was hat das alles mit dir zu tun?

Wahrscheinlich eine ganze Menge, wenn Sie bis hierhin interessiert weiter gelesen haben. Die meisten Menschen unserer heutigen Leistungsgesellschaft sind mehr oder weniger großen Stresssituationen ausgeliefert, die unser Körper nicht ohne weiteres verarbeiten kann. Folge ist, dass das Nerven- und Hormonsystem ständig aktiv ist ("feuert"), um ausreichend Energie zur Verfügung zu stellen, gleichzeitig kommt es oft nicht zur adäquaten Entladung der Energie. Das kann auch dazu führen, dass Sie gedanklich nicht abschalten und nicht zur Ruhe kommen.
Um nicht ständig "unter Strom" zu stehen, reguliert das Nervensystem den Körper immer wieder runter, ohne sich wirklich zu erholen und zu entspannen. Denn das System ist weiter auf "Hab-Acht-Stellung" eingestellt (Hypervigilanz). Es kommt zu einer paradoxen Situation, in der Bewegung und Entwicklung kaum möglich ist, vergleichbar mit einem Autofahrer, der mit einem Fuß das Gaspedal und mit dem anderen das Bremspedal bis zum Anschlag drückt.

Was hat das alles jetzt mit meiner Arbeit zu tun?

Sehr viel!
Die Form, in der ich Nuad betreibe, hat Tiefe. Eine Tiefe, die es möglich macht, in diese verkrusteten, alten Strukturen vorzudringen. Den Finger in die Wunder zu legen und damit dem Körper die Möglichkeit zu geben sich aus dieser Schockstarre zu befreien. Ich freue mich immer, wenn ich den Körper ins Zittern bringe. Was meine Klienten mitunter ein wenig verwundert (-:
Aber es ist mittlerweile Studien über Menschen mit Kriegstraumatisierungen, die durch das Zurückholen des Zitterns, durch das erneute Durchgehen durch diesen körperlichen Prozess, viel ihrer gestauten Spannung abbauen konnten.
Ebenso freue ich mich, wenn plötzlich Emotionen auftauchen. Wenn wie aus dem Nichts Tränen in den Augen stehen, oder Bilder im Inneren auftauchen. Dann weiß ich, wir haben einen Punkt erreicht. Einen wunden Punkt, der noch einmal beleuchtet werden wollte. Der seine Energie endlich loswerden darf und nicht mehr im Untergrund rebellieren muss, oder an allen möglichen und unmöglichen Körperstellen wie eine Alarmglocke um Aufmerksamkeit schreien muss.
Es sind kurze Momente. Kurz aber intensiv. Verwirrend aber entwirrend. Geladen aber entladend. Kein großes Drama aber eine große Erleichterung. Es bedarf auch nicht zwingend großer Worte, es ist ein körperlicher Prozess. Das gilt vor Allem dann, wenn schon psychotherapeutisch oder lebensberatend, also verbal, an Lösungen gearbeitet wurde.

Es bedarf allerdings jetzt doch vieler Worte um dir einen Einblick zu geben. Einen Einblick in einen Bereich meiner Arbeit, den ich über Alles schätze (-:

Hab eine wunderbare Zeit und spür dich!
Sending good vibes (-:

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Dienstag, 9. Februar 2016

Fasten oder dein vollgestopfter Kasten



Heute ist Aschermittwoch. Das bunte Faschingstreiben hat ein Ende und die Fastenzeit beginnt. Die Vanillekipferl sitzen noch auf den Hüften, die geschlemmten Krapfen steuern den ein oder anderen weiteren Ring am Bauch bei. Die amüsiert genossenen Achterl Wein sorgen für ein bisserl Wasser in den Beinen. Vom Feeling her sind wir gerade mit dem Michelinmanderl verwandt (-;

Aber macht ja nichts, jetzt beginnt ja die Fastenzeit. Da werden sie schon purzeln, die Kilos. Ob christlich gläubig oder nicht, jetzt ist ein herrlicher Zeitpunkt um sich ein wenig zu kasteien. Im Kollektiv geht das immer leichter. Da sieht einem niemand schräg an wenn man kein Achterl mittrinkt, oder das Dessert verweigert.

Generell natürlich eine wunderbare Sache. Fasten befreit. Erwiesenermaßen Körper wie Geist. Vor allem dann, wenn man Zeit hat. Sich Zeit nimmt. Wenn man den Weg von schwarz auf weiß einschlägt, also von einem Extrem ins nächste hüpft passiert vor allem mal eines, der Körper hat Stress! Der Körper ist ein Gewohnheitstier und möchte bitte in Balance bleiben. Auch wenn die Denkbar ungesund ist. Zucker schafft Abhängigkeiten, ebenso Kohlehydrate. All die netten und wohlschmeckenden Alltagssünden verschaffen dem Körper kleine bis größere Rauschzustände und die will er bitte nicht aufgeben.

Was passiert also wenn wir ihn so plötzlich auf Entzug setzen? Er rebelliert. Aber dafür bekommt er jetzt eine schnelle Detoxkur. Grade hoch im Trend, geht schnell, kostet viel, wirkt also sicher Wunder (-; Daneben arbeiten wir auf Hochtouren, schlafen zu wenig und reduzieren nicht auf allen Ebenen. Im Endeffekt wird das Ergebnis eventuell kilotechnisch erwünscht, aber in Summe kein sonderlich befriedigendes sein. Denn ein sehr wichtiger Teil des Fastens wurde nicht mit einbezogen. Reinigung des Geistes. Dieser wunderbare weitere Effekt des Runterkommens, Klärens, wieder bei sich Ankommens hatte keine Chance. Das braucht nämlich Zeit und geht nicht so nebenbei mit einem Smoothie. Das versprochene innere Strahlen wird sich eher nicht zeigen und statt dem ebenso versprochenen wunderbaren Hautbild werden sich wahrscheinlich eher Hautunreinheiten zeigen. Wie gesagt, der Körper hat Stress. Auch der Kopf hat Stress, denn das Denken besteht jetzt für einige Tage oder Wochen vorrangig aus "ich darf nicht", "das Gift muss aus dem Körper". Auch etwas, das nicht sonderlich entspannt.

Ich finde fasten toll! Ich stelle nur in Frage ob diese momentan herrschende Entgiftungshype hält was man sich von ihm verspricht. Ob diese Enge im Denken, und Verbote sind eine enorme Enge, wirklich schafft den Kopf zu klären und den Horizont zu erweitern. Ob es wirklich notwendig ist, einen mehr oder minder gesunden Körper zu entgiften. Wir haben Organe die für derlei Prozesse zuständig sind und die arbeiten in einem soweit gesunden Körper auch ausreichend. Es wird ausgeschieden was ausgeschieden gehört, und behalten was notwendig und wichtig ist. Es macht für mich wenig Sinn, dem Körper Notwendiges in den Nahrung zu entziehen und dafür Spurenelemente zu sich zu nehmen.  Es macht auch wenig Sinn rigoros alles zu streichen. Und ich bin immer noch beim soweit gesunden Körper. Bei Krankheiten sieht es völlig anders aus. Nach langen Strecken von Medikamenteneinnahme hat der Körper maximale zusätzliche Belastungen und gehört natürlich unterstützt. Nach langen Strecken des nicht auf sich Achtens auch. Aber nicht in einer 3 oder 5 Tage Blitzkur.

Fasten ist eine Zeit des Aufräumens und Ausmistens. Ausmisten braucht Zeit. Wenn ich den Körper mit einem vollgeräumten Schrank vergleiche, werde ich beim Ausmisten auf Dinge stoßen, die ganz hinten oder unten liegen. Die ich dorthin verbannt habe, weil ich mich damit nicht oder noch nicht auseinandersetzen wollte. Weil ich noch nicht bereit war ihnen den würdigen Platz zu geben oder mich von ihnen zu trennen. So ist es auch mit dem Körper. Es werden Emotionen aufkommen, wenn ich ihnen den Raum gebe, sie aufkommen zu lassen. Emotionen, die ich nicht spüren will und wollte, die ich nach hinten geräumt habe, aber immer noch mit mir herumschleppe. Die werde ich nicht spüren wenn ich kurz im Kasten staubwische.

Nehmt euch Zeit! Seht euch an was sich in so in eurem Kasten tut. Was hab ich da, wie fühlt es sich an und vor allem: brauch ich es noch?

Dann wird auch der Kopf frei und es stellt sich dieses wunderbare Gefühl von Freiheit und Freigeist ein (-:

Gut ausmist!
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Donnerstag, 28. Januar 2016

Der Kick für mehr Energie: Bitterstoffe





Egal mit wem ich in den letzten Tagen gesprochen habe, die Resonanz war: ich bin sooooooooo müde!
Da spielt das Wetter eine große Rolle, denn diese frühlingshaften Temperaturen sind zwar wunderbar, aber für unseren Organismus doch eine ziemliche Strapaz. Man hat das Gefühl vom Winterschlaf direkt in die Frühjahrsmüdigkeit zu gehen...wobei gehen ein viel zu dynamischer Akt ist. Dynamik ist zur Zeit für viele ein Fremdwort (-;

Was hilft?

Zum einen natürlich Bewegung, ausreichend Schlaf und frische Luft. Klar, das hilft immer (-; Zum anderen bewusste Ernährung. Der mitgetragene Winterspeck macht schon sehr bequem und wider Erwarten wärmt er auch nicht sonderlich, hilft uns also gar nicht (-;
Was aber wunderbar hilft sind Bitterstoffe. Bitter ist eine Geschmacksrichtung die einige nur im Campari oder Aperol tolerieren aber ansonsten nicht so wirklich lieben. Ich auch nicht übrigens. Außer im Kaffee, der ist aber für mich eine Aufwachnotwendigkeit (-;

Was macht bitter mit unserem Körper:
Bitterstoffe unterstützen die Verdauung, indem sie die Ausschüttung von Gallensaft fördern. Somit wird unsere Eiweiß-, Kohlehydrat- und Fettverdauung angeregt. Das klingt doch schon mal als würden wir das haben wollen (-; Dadurch wird die Blutbildung verbessert und die Aufnahme von fettlöslichen Vitaminen aus der Nahrung erleichtert. Bitterstoffe helfen, das Säure-Basen-Gleichgewicht des Körpers wiederherzustellen. Was nach den Feiertagen so gar kein Fehler ist, denn Zucker übersäuert und der ist ja in den Keksen und Pünschen doch eher stark vertreten. Aber vor Allem helfen uns Bitterstoffe wenn wir uns ausgebrannt und antrieblos fühlen!

Wo finden wir Bitterstoffe?
Zum Beispiel in Artischocken, Rucola, Radicchio, Endivien, Kohlsprossen, Chicoree, oder auch in gelben Grapefruits. Bei denen ist allerdings Vorsicht geboten wenn du gerade Antibiotika nimmst.

Bitterstoffe wirken reflektorisch über das Geschmacksempfinden. Man muss bitter schon auch schmecken damit die Prozesse im Körper in Gang kommen. Deshalb macht es wenig bis keinen Sinn, sie in Kapselform einzunehmen. Man kann die Geschmacksnerven allerdings trainieren. Wenn du bitter, so wie ich, gar nicht magst, beginn mit kleinen Mengen. Du gewöhnst dich langsam an den Geschmack und im Idealfall magst du ihn irgendwann sogar (-;

Aber es wäre nicht mein Blog, wenns nicht auch unterstützende Kräuter gäbe.
Da ist zum einen die Wegwarte, der Bitterklee oder das Tausendgüldenkraut. Das sind allerdings Kräuter für die Fans von bitter.
Für Menschen wie mich empfiehlt sich eher Schafgarbe, Löwenzahn, Engelwurz, Kalmus, Brunnenkresse, Kapuzinerkresse und auch Hopfen. Der übrigens auch noch herrlich beruhigend wirkt. Auch im Bier in Maßen, aber in die Richtung wollen wir ja jetzt gar nicht (-;

Wenn du dir in der Kräuterdrogerie deiner Wahl einen Tee aus Thymiankraut, Kamille, Ringelblume, Meisterwurz und einem Bitterstoff deiner Wahl mischen lässt, wirkt der Tee auch noch abwehrsteigernd. Das ist übrigens auch zu empfehlen wenn du gerade Antibiotika genommen hast. Dann ist dein Gedärm ohnehin grade völlig durcheinander und durch den Wind. Auch da helfen die Bitterstoffe um wieder Ruhe in deine Darmwindungen zu bringen.
Für die Wiener unter euch gibt's jetzt eine Kräuterdrogerieempfehlung: Anda's "die Kräuterdrogerie" in der Kochgasse im 8. Bezirk hat einfach alles was du brauchst um dich wohlzufühlen. Alle Kräuter, alles rundherum und supertolle Beratung. Meine wärmste Empfehlung an dieser Stelle! http://www.kraeuterdrogerie.at

Unterstützend kannst du dir auch noch einen Leberwickel machen.
Hast du gewusst dass die Temperatur in der Leber um ca 2 Grad höher ist als im restlichen Körper? Sie ist also immer recht beschäftigt um ihre Temperatur zu halten. Wenn du ihr jetzt also schon mit Bitterstoffen beim Entgiften hilfst, kannst du ihr auch noch die Heizarbeit abnehmen und sie kann zu ihrer Hochform auflaufen.
Du schnappst dir eine Wärmeflasche oder ein Kirschkernkissen und machst es so richtig warm. Wickelst sie in ein feuchtwarmes Geschirrtuch und das Ganze in ein trockenes Handtuch. Dieses Packerl legst du dir auf deiner rechten Seite unter dem Rippenbogen auf den Bauch. Dort wohnt nämlich deine Leber. Dann schnappst du dir eine vorbereitete Decke, legst die Beine hoch und hörst eine halbe Stunde lang Musik oder liest ein Buch.  Das dankt dir nicht nur deine Leber, das sorgt allgemein für Entspannung (-:

Bauchmassage auf meiner Matte ist natürlich auch maximal unterstützend. Ein bisserl zusammenräumen im Gedärm setzt oft sehr befreiende Prozesse in Gang. Da tauchen plötzlich Energien auf, von denen du gar nicht mehr gewusst hast dass sie in dir leben (-;

Das war die Anregung für deinen ganz persönlichen Frischekick. Hab eine wunderbare Zeit und vor allem, nimm dir Zeit für dich (-:

Namaste
Daniela

www.entspannung.im.hof.at