Montag, 24. November 2014

Zu nah ist nicht nah genug an dir!




Es gibt so Situationen im Leben, das wirst du vor eine Aufgabe gestellt, oder stellst dir diese selber. Ein Projekt, ein Auftrag, was auch immer. Aber es ist etwas, das dir wichtig ist. so richtig wichtig. Du nimmst es an, freudig, weil tolles Ding, tolle Geschichte. Stürzt dich voller Tatendrang rein, alles sehr spannend und energiegeladen. Und irgendwann kommen die ersten Stolpersteine. die ignorierst du noch mehr oder minder. die lassen sich noch leicht umschiffen. Alles ist noch im Flow.
Irgendwann kommen die ersten größeren Hürden... die, wo man schon den Kopf schüttelt, oder sich auf selbigen greift (-; Langsam ist auch die Euphorie des Anfangs weg und damit auch das erhöhte Energielevel und es wird ein bisserl mühsam. Du hörst dich schon des Öfteren darüber nicht nur reden, sondern auch ein bisserl sudern ( kann man für nicht Österreicher auch mit jammern übersetzen. Sudern ist so eine grundlegende Wiener Wesensart). Da schläfst du dann schon mit Gedanken über das Projekt ein, und wachst mit ebendiesen auch wieder auf. Das wird dir am Anfang gar nicht so bewusst sein, denn es gibt ja noch so viel zu tun und im Kopf zu behalten...


ACHTUNG!


Es ist soweit! Du siehst den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr. Du bist am besten Weg dich so mit deinem Projekt zu identifizieren dass du den Draht zu dir verlierst. Also zu nah dran .. aber nicht an dir. Da wird's ungesund!
Abgesehen davon dass man nicht sehen kann wenn man so nah dran ist, oder kannst du einen Baum als solchen erkennen wenn du mit der Nase dranklebst? Hast du auch keinen Überblick mehr. Du verliest den Blick aufs Ganze .. vor allem verlierst du dich dann gerade im Projekt.


Zeit für eine Notbremsung (-:
Iss keine Gutmenschen mehr zum Frühstück. Du bist weder zuständig für Alles, noch musst du dich um Alles kümmern. Lass los, Atme durch. Nimm dich wieder wahr und nimm dich vor allem ein paar Meter raus! (-:
Siehs dir aus ein paar Meter Entfernung an. Gib Aufgaben ab so gut es geht. Und schließe die Perfektionismusfalle. Wenn du Dinge perfekt machen möchtest bringst du sie niemals zu einem Ende. Es wird dich immer etwas stören. Warum glaubst du dass so viele Menschen "last Minute" arbeiten. also auf den letzten Drücker warten bis sie Dinge angehen. Argumentativ brauchen sie den Druck um in die Gänge zu kommen. De facto aber brauen sie die Entschuldigung es nicht perfekt hingekommen haben zu können weil die Zeit doch so kurz war. Am Besten untermalen sie das dann noch mit Augenverdrehen und tiefem Seufzen (-;


Lass es gut sein wenn es gut ist (-: Besser ist der Feind des Guten!


Und dann gönn dir ein Glas Wein, leg dich in die Badewanne, Gönn dir eine Auszeit auf meiner Matte oder triff deine Lieben. Das Leben ist viel zu schön als es im Hamsterrad zu verbringen! (-:


Take care of you (-:


www.entspannung-im-hof.at



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