Montag, 27. März 2017

Frühjahrsmüdigkeit, ein Hormoncocktail der müden Art (-;



Draußen ist strahlender Sonnenschein, das Wetter auf das wir uns monatelang gefreut haben. Endlich ist die Sonne wieder da, und mit ihr natürlich auch die Erwartungshaltung an überspriessende Energie und Frühlingsgefühle. Komischerweise äußern sich die Frühlingsgefühle aber oft anders als wir es uns erwarten.

Kreislaufprobleme, Müdigkeit .. einfach nur schlapp. So gar nicht zum Wetter passend und von vielen mehr oder minder müde belächelt. Aber es gibt sie wirklich, die Frühjahrsmüdigkeit. Betroffen sind vor allem Frauen und alte Menschen. Auch Menschen die Rheuma in sich beherbergen gehören zu der Fraktion der Leidenden, die so gar nicht in die Gänge kommen und im Tal des Gähnens wohnen.

Schuld daran ist, wie so oft bei diffusen Zu- und Umständen, ein Hormon. Genau genommen sind es ja zwei. Serotonin und Melatonin. Jedes Hormon für sich ist ein ganz feines, notwendiges, wenn sie allerdings beide loslegen, wird's mühsam, äh müde (-;

Wie die Tiere sind auch wir Menschen Meister der Anpassung. Wir regulieren unseren Stoffwechsel und Hormonhaushalt entsprechend den äußeren Bedingungen, wie zum Beispiel Licht und Temperatur. Ist es kalt und dunkel, schützt uns unser Körper, indem er die Körpertemperatur um ein paar Zehntel Grad Celsius senkt, den Blutdruck erhöht und mehr vom Schlafhormon Melatonin bildet. Das dauert allerdings seine Zeit, und kaum haben wir uns auf die winterliche Härte eingestellt, bricht der Frühling über uns herein.

Die Sonne scheint wieder kräftiger und länger und wirft Stoffwechsel- und Hormonhaushalt erneut durcheinander: Die Körpertemperatur steigt, die Blutgefäße weiten sich und der Blutdruck sinkt. Aber erst allmählich drosselt die wachsende UV-Strahlung auch die Produktion des Melatonins, um stattdessen die Herstellung des Glückshormons Serotonin anzuregen. Die Folge: Der Kreislauf kommt nicht recht auf Touren, das Melatonin polt uns weiterhin auf Dunkelheit.

Frühjahrsmüdigkeit ist demnach so etwas wie der Hang-over nach unserem Mini-Winterschlaf. Das stresst uns und wir reagieren müde und abgeschlagen. Bis unser Körper sich an die neue Großwetterlage gewöhnt hat, vergehen ca zwei Wochen und manchmal hält dieser Zustand sogar einen ganzen Monat an. Wenn noch Aprilwetter ins spiel kommt kann sichs dementsprechend ziehen...

Das muss aber nicht sein!
Wie immer gibt's ein paar Punkte die dir helfen können (-:

An der Spitze der Mittelfinger beider Hände sitzt der Energie-Punkt KS 9 .Von hier aus starten Energiebahnen, die den Kreislauf beleben. Drück einfach jeweils mit dem Daumen die Spitze des Mittelfingers so fest, dass ein Wärmegefühl eintritt. Pause machen und öfter wiederholen. Das ist übrigens auch ein psychoaktiver Punkt. Hochwirksam bei Ängsten!

Wunderbar funktioniert auch das Reiben am „Palast der Arbeit“. Der Punkt liegt zwischen den Knöcheln von Zeigefinger und Mittelfinger am Handrücken 1 Finger breit in Richtung Handgelenk.

Oder du reibst das "Tor des Bewusstseins", die Vertiefung im Nacken am Ende der Schädeldecke in kreisenden Bewegungen: 30 Sekunden reiben, 30 Sekunden Pause und immer wieder wiederholen.

Aufs Trinken nicht vergessen. Am besten lauwarme Getränke. Für die Kalten braucht der Körper zu viel Energie fürs Erwärmen. Und die Energie brauchen wir ja gerade ganz wo anders (-;

Du kannst dir auch kaltes Wasser über den Puls am Handgelenk laufen lassen. Allerdings nicht zu lange, sonst braucht der Körper wieder .. aber das weißt du ja schon (-: Beine hochlagern hilft natürlich auch, aber ob das im Büro so gut kommt? It's up to you. Klingt jetzt ein wenig widersprüchlich zum Beine hochlagern, aber auch Bewegung hilft. Vielleicht kannst du ja zu Fuß nach Hause gehen, oder den Einkauf zu Fuß erledigen. 30 Minuten durchgängige Bewegung bringen jeden Kreislauf auf Trab, und das muss jetzt wirklich kein Hochleistungssport sein (-;

Oder ab in den Wald mit dir. Das kostet natürlich Überwindung (-; Auf der Couch ist es ja noch so kuschelig warm und draußen siehts wärmer aus als es ist. Aber du kannst 2 Fliegen mit einer Klappe schlagen! (was dem Faultier pragmatischerweise ja sehr entgegenkommt (-; ) Der Bärlauch hat nämlich schon beschlossen seine Blätter zur Verfügung zu stellen. Und die sind wahrlich kleine Energiekraftwerke (-:

Das im Bärlauch enthaltene Allicin hat z.B. Cholesterin senkenden Effekt. Er hat eine gering gefäßerweiternde Wirkung. Er hilft bei der Regeneration einer gestörten Darmflora genauso wie bei der Anregung des Stoffwechsels. Er ist blutreinigend, antiseptisch und wirkt antibiotisch. Also das ideale Kraut für eine kleine Reinigung von innen (((-:Hildegard von Bingen sah im Bärlauch eine "spießende Grünkraft" und sprach von "viriditas", der Kraft, die alles wachsen und grünen lässt.

Und ganz ehrlich, wenn man den müden Körper mal in den Wald gebracht hat und der "Jagd- und Sammelinstinkt" geweckt ist, kann man der Hildegard nur recht geben. Dieses satte Grün beflügelt schon beim Hinsehen (-:

Jetzt kann eigentlich nichts mehr passieren. Drücke, reibe, wässere und das herrliche frühsommerliche Wetter ist deins ((-:


Happy Sonnentage ihr Lieben (-:

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Mittwoch, 18. Januar 2017

Schmerz und Emotion gehören zusammen



Schmerz ist unangenehm, lähmend, schwer zu ertragen, hinderlich und und und und und. Aber er ist noch viel mehr. Er ist auch ein Wegweiser. Er macht sichtbar wo du "hängst", dich nicht leben kannst, du dich im wahrsten Sinn des Wortes blockierst. Wenn du zu lange nicht auf die kleinen, feinen Signale deiner Seele hören konntest, fängt dein Körper an zu schreien. Laut, deutlich und vernehmbar. Man muss dann nur noch ein gutes Übersetzungsprogramm haben. Im Idealfall auch noch eines, das dir hilft das Rätsel aufzulösen.

Körperlicherseits bietet sich Nuad da herrlich an. Gelebte und nicht fertig gelebte Themen hinterlassen Spuren im Körper. Jede Emotion macht nicht nur etwas mit deinen Gedanken, sie macht auch etwas mit deiner Muskulatur, deinen Organen. Wenn du eine Situation als Schock erlebst, ist auch dein Körper geschockt. Er erstarrt. Manchesmal können wir und körperlich nicht mehr aus dieser Starre lösen. Wir frieren regelrecht ein. Bewegen uns zwar weiter, aber irgendwie anders .. Teile des Körpers bewegen sich einfach nicht mehr wirklich mit. So entstehen Blockaden. Und plötzlich gibt unerklärliche Schmerzen im Knie oder an der Wirbelsäule, im Kopf, oder dein Darm mag gar nicht mehr so richtig arbeiten. Es äußert sich mannigfaltig, aber mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit haben deine Schmerzen eine Ursache die nicht unbedingt mit einem Unfall körperlicher Natur zu tun haben. Wenn du also unter diffusen Schmerzen leidest, dein Arzt keine Ursache findet, lohnt sich ein Besuch auf der Matte. Wir sehen uns das Thema mal auf einer anderen Perspektive an. Arbeit am Bauch ist da meist sehr hilfreich. Der Bauch, der Spiegel der Seele. Lass dich ein auf deine Themen .. spür dich wieder ein in deinen Körper .. und wasch deinen Druck ab (-:


Schau auf dich and, listen to your body and soul (-:


Hier ein wunderbarer Artikel über das Zusammenspiel von Schmerz und Emotion:
http://www.spiritscienceandmetaphysics.com/studies-find-body-pain-correlates-with-spiritual-emotional-pain/


www.entspannung-im-hof.at



Heute wieder ein paar Zeilen über einen Bereich des Körpers, der massagetechnisch ein wenig stiefkindlich behandelt wird: der Bauch!

Gerade in den klassischen Massageformen dreht es sich immer um Schulter und Rücken. Mit viel Glück gibt's noch Faszienarbeit am unteren Rücken aber dem Bauch wird keinerlei Beachtung geschenkt. Dabei bedarf es gerade bei lang anhaltenden Blockaden oder chronischen Schmerzen immer eines Blicks auf diesen so wichtigen Bereich des Körpers.

Der Bauch, nicht nur dein Verdauungsbereich, sondern im wahrsten Sinn des Wortes deine Mitte :-)

Ein Reflexzonenbereich, der nicht nur Auswirkung auf deinen Bewegungsapparat hat, sondern auch auf das Funktionieren deiner Organe. Wir wissen alle wie sich Bauchkrämpfe anfühlen und wie unmöglich es ist, dabei gerade zu stehen oder entspannt zu atmen. Wenn der Bauch krampft zieht sich alles zusammen und nichts funktioniert mehr wie es soll. Jetzt ist aber nicht jede Blockade im Bauchraum dermassen massiv sichtbar, vorhanden sind sie dennoch!
Laut der östlichen Philosophie speichern wir unsere Emotionen in unseren Organen. Organsprache .. ist, wenn man mich kennt, jetzt nichts zwingend Neues (-;

Chi Nei Tsang heißt wörtlich übersetzt "mit der Energie der Inneren Organe arbeiten". Sie hat ihren Ursprung in den taoistischen Klöstern Asiens und diente den Mönchen zur Entgiftung und Stärkung des Körpers und sollte ihnen weiters die nötige Energie für ihre spirituellen Praktiken verleihen. Wobei der Entgiftungs- und Entschlackungsprozess für mich eher eine Nebensache ist, auch wenns ein Zeitgeistthema ist. Was für mich die Bauchmassage so wichtig macht, ist die Entspannung dieses Bereichs. Zuzusehen wie Luftholen wieder wirklich möglich ist, weil der Druck nicht mehr wie ein Stein auf dem Zwerchfell liegt. Zuzuhören wir Bewegung ins Gedärm kommt und der Bauch fröhlich vor sich hinblubbert. Zu spüren und zu sehen wie sich der ganze Körper zu entspannen beginnt, wenn sich der Druck legt. Manche Bauchdecken fühlen sich wie betoniert an und sind es wohl auch. Aber nicht weil sie so muskulös sind, sondern weil sie gar so viel Spannung mit sich tragen. Fühlt sich nicht gut an, ist nicht notwendig und hilft auch gar nicht.

Chi Nai Tsang ist eine sehr intime Form der Körperarbeit. Achtsamkeit ist in jedem Bereich sehr wichtig, aber hier hat man wirklich das Gefühl man legt Hand an die Seele. Das bedingt großes Vertrauen von beiden Seiten und ebenso einen geschützten Rahmen/Raum wie auch genügend Zeit. Zeit jetzt gar nicht im Bezug auf die Länge der Sitzung, aber auf die benötigte Ruhe danach. Nachspüren ist gerade nach einer Bauchmassage sehr sinnvoll. Sich Zeit geben und ruhen....

Ich mag diese Form der Körperarbeit!

Happy Wochenmitte ihr Lieben (-:




Dieses Massagesystem wird am Bauch - mit der Nabelregion als Speicherzentrum von Stress, Spannungszuständen und fehlgeleiteter Energie - durchgeführt. Blockaden in diesem Gebiet manifestieren sich oft als Symptome und Krankheiten an anderen Stellen des Körpers.



Chi Nei Tsang, wie die Bauchmassage in Thailand genannt wird, ist eine traditionelle Heilmassage deren Ursprung in den taoistischen Klöstern zu finden ist. Sie diente den Mönchen zur Entgiftung und Stärkung des Körpers und sollte ihnen die nötige Energie für spirituelle Praktiken verleihen. Das sind natürlich Themen die total im Zeitgeist liegen. Entgiftung, Entschlackung, Begleitung bei Abnehm- und Fastenprozessen. Aber Bauchmassage ist viel viel mehr!

Laut der östlichen Philosophie speichern wir unsere Emotionen in unseren Organen. Unsere Gedanken und Gefühle beeinflussen den Zustand unseres Körpers. Damit verbundene Stauungen können zu starken Beschwerden im Bewegungsapparat führen, sind aber durchaus auch förderlich für Erkrankungen an diversen Organen.





Gerade negative emotionale Belastungen wie Angst, Wut, Depressionen, Überlastung und Stress aber auch Operationen, ungesunde Ernährung und Lebensführung, sowie schlechte Körperhaltung verursachen Blockaden im natürlichen Fluss der Funktionen der inneren Organe.
Unsere Gedanken und Gefühle beeinflussen den Zustand unseres Körpers. Die damit verbundenen Energiestauungen können zu Erkrankungen der Organe bis hin zu verstärkten Beschwerden im  Bewegungsapparat, wie Bandscheibenvorfälle in der LWS und BWS, aber auch Schulter-Nackenbeschwerden führen.
Folglich unterstützt emotionale Ausgeglichenheit unsere physische Gesundheit.

"Laut der östlichen Philosophie speichern wir unsere Emotionen in unseren Organen: Ärger in der Leber, Sorgen in der Milz und Angst in den Nieren. Die Unterleibsmassage hilft, diese Organe zu entspannen. Dadurch werden die dort lokalisierten Gefühle gelöst und die emotionale Entgiftung gefördert."

Donnerstag, 29. Dezember 2016

Der Jahreswechsel .. eine besondere Zeit



Ich liebe Jahreswechsel! Weniger wegen der opulenten Feierei, sondern weils eine besondere Gelegenheit ist mal stehen zu bleiben, sich umzusehen, nachzudenken was noch Wert hat und bleiben darf respektive keinen Wert mehr hat und gehen darf (-:

Eine meiner Klientinnen macht ihren buchhalterischen Jahresabschluss zu Silvester. Das ist natürlich eine Möglichkeit, wenngleich auch eine eher unerotische für mich (-; Aufgeräumt ist danach allerdings sicherlich. Ich finde aufräumen allerdings fast weniger wichtig als das "Reinlassen" des Neuen. Was wünsch ich mir, wo solls hingehen, was darf das neue Jahr idealerweise bringen. Keine zwingend konkrete Zieldefinition a la bis Mai wäre dieses Ziel zu erreichen und bis Juli ein anderes .. aber eine Tendenz festlegen wos hingehen soll und darf ist schon etwas feines. Das sind für mich sehr wohlige Momente mit Tagträumwölkchen und vielen feinen Bildern im Kopf. Dazu gehören gute Räucherkräuter und viel Ruhe. Das lässt sich auch am Abend des letzten Jahren herrlich zelebrieren, solange die Menschen rund um mich noch mit den Vorbereitungen zum großen Krabumm beschäftigt sind. Das verschlaf ich dann üblicherweise (-;

Aber was macht man an den anderen Ecken der Erde so zum Jahreswechsel?

Silvester in Italien

Hier ist rote Unterwäsche in der Neujahrsnacht ein absolutes Muss. Wer glücklich und erfolgreich sein möchte, sollte mit roter Wäsche ins neue Jahr «rutschen». Kaufhäuser und Dessous-Läden stellen daher jedes Jahr spätestens kurz nach Weihnachten ihre Wäscheauslage um. Egal ob Spitzenhöschen oder Boxershorts - Hauptsache rot. Zu essen gibt es traditionell Schweinshaxe mit Linsen. Die deftige Kost bringt angeblich Glück in Gelddingen.

Silvester in Frankreich

Wer den Jahreswechsel in Frankreich verbringt, darf keine ausgelassenen Feiern oder buntes Feuerwerk erwarten. In den meisten Orten des Landes geht es in der Silvesternacht relativ ruhig zu. Viele Franzosen treffen sich lediglich mit Freunden und Verwandten zum Abendessen. Statt mit Böllern und Raketen wird das neue Jahr gewöhnlich kulinarisch mit Champagner, Stopfleber (Foie gras) oder Austern begrüßt. In Städten wie Paris ist die Böllerei sogar ganz untersagt. Die größte Silvesterparty steigt in der Regel auf der Pariser Prachtstraße Champs-Elysées. Dort feiern um Mitternacht Hunderttausende und wünschen sich «Bonne année» (Gutes Jahr).

Silvester in Spanien

Hier gehören unbedingt Weintrauben zur Neujahrsnacht, die Glück bringen sollen. Um Mitternacht schieben sich viele Spanier bei jedem Glockenschlag eine Traube in den Mund. Wer sich verzählt, dem steht im neuen Jahr Unheil bevor. Supermärkte bieten für die Silvesternacht eigens Konservendöschen mit zwölf Trauben an. In den Kneipenvierteln der Städte verkaufen fliegende Händler kurz vor zwölf Plastiktütchen mit zwölf Weintrauben - dann oft zu Wucherpreisen.

Silvester in Tschechien

Hier gießen viele Familien Blei, um in die Zukunft zu schauen - noch älter aber ist der Brauch, einen Apfel zu halbieren und am Kerngehäuse das Schicksal abzulesen. Bilden die Kerne ein Kreuz, droht Unheil; in Sternform stehen sie für Glück. Finanziellen Erfolg soll nach tschechischer Tradition ein Mitternachtsessen mit Linsen bringen, die Geld symbolisieren. Die Hauptstadt Prag organisiert seit den 90er Jahren am Abend des 1. Januar stets ein großes Feuerwerk, das Zehntausende anlockt.

Silvester in Großbritannien

Hier zündet an Silvester kaum jemand ein Feuerwerk - richtig geschossen wird im Königreich bereits am 5. November, dem Tag an dem der Offizier Guy Fawkes ein Attentat auf König Jakob I. versuchte. Organisierte Feuerwerke gibt es zu Silvester jedoch auch in Großbritannien. Das wohl größte steigt am Londoner Riesenrad «London Eye». Dort versammeln sich Jahr für Jahr hundertausende Menschen, um das pompöse Lichterspiel zu bestaunen. Das Spektakel wird auch live im Fernsehen übertragen.

Silvester in Griechenland

Zum Neujahrsfest wird hier gezockt. Es geht hoch her bei Karten- oder Würfelspielen zu Hause oder im Kasino. Das große Neujahrszocken beginnt bereits am Abend des 31. Dezember und dauert oft bis zum Sonnenaufgang am 1. Januar. Landesweit wird legal oder illegal ein dreistelliger Millionenbetrag verspielt. Wer gewinnt, soll das ganze Jahr über Glück haben. Wer nicht gewinnt, kann wenigstens auf Glück in der Liebe hoffen.

Silvester in Bulgarien

Hier geht es mit Schlägen auf den Rücken ins neue Jahr - sie sollen Gesundheit und Reichtum bringen. Für diesen weit verbreiteten Neujahrsbrauch wird ein Ast des Kornelkirschbaums bunt geschmückt, der so zu einer «Surwatschka» wird. In der Silvesternacht und am Neujahrstag gehen Kinder von Haus zu Haus und schlagen damit die Bewohner auf den Rücken. Dabei wünschen sie nach alter Tradition ein gesundes, glückliches, fruchtbares und reiches neues Jahr. Dafür bekommen sie kleine Geschenke wie Bonbons, Kuchen, Früchte oder Kleingeld.

Silvester in den USA

Vor allem im Süden der USA werden zu Silvester gerne Linsen oder Linsensuppe gegessen. Weil die Linsen ein bisschen wie Münzen aussehen, sollen sie Glück und Geldsegen versprechen. In Teilen Pennsylvanias - dort, wo früher viele Deutsche siedelten - gehört auch Sauerkraut zu den Traditionsgerichten. Dann gibt es noch die Regel «Nothing Goes Out», nach der am ersten Tag des Jahres nichts das Haus verlassen darf, auch nicht der Müll. Wenn doch, droht Unglück.

Silvester in Argentinien

Hier, auf der Südhalbkugel, treffen sich die meisten Menschen bei hochsommerlichen Temperaturen am frühen Abend mit Freunden und kochen, essen und reden bis Mitternacht. Um Punkt 0.00 Uhr bricht ein atemberaubendes Feuerwerk los. Tausende Menschen stehen auf den Flachdächern ihrer Häuser, um das Spektakel besser sehen zu können. Zu gutem heimischem Sekt heißt es dann «Feliz Año Nuevo!» (Frohes Neues Jahr!). Wer Lust hat, kann sich dann ab etwa 2.00 Uhr morgens in Clubs und Bars vergnügen. Aber Vorsicht: Schon von 8.00 Uhr an brennt einem die Sonne gnadenlos auf den verkaterten Kopf.

Silvester in Russland

Die für rauschende Partys bekannten Russen läuten mit dem letzten Tag des Jahres eine zehntägige Festphase ein. In der Neujahrsnacht bringen Väterchen Frost, das Pendant zum Weihnachtsmann, und seine Begleiterin Snegurotschka (Schneeflöckchen) die Geschenke. Im ganzen Land werden Jolka-Feste gefeiert. Gemeinsam sitzt die Familie um die Jolka (den Tannenbaum) herum und isst. Nachdem die Präsidentenrede im Fernsehen vorbei ist, wird auf das neue Jahr angestoßen. Die russisch-orthodoxe Kirche richtet sich anders als die westlichen Kirchen nicht nach dem Gregorianischen, sondern nach dem Julianischen Kalender: Weihnachten wird erst in der Nacht zum 7. Januar gefeiert, Neujahr ist erst am 13. Januar.

Silvester in China

Die Chinesen begehen Silvester eher ruhig mit einem Abendessen im Kreise der Familie oder mit Freunden. Feuerwerk gibt es nicht. Umso größer wird dafür das chinesische Neujahrsfest nach dem traditionellen Mondkalender gefeiert, das in diesem Jahr auf Mitte Februar fällt. Dann kommt das Milliardenreich für mindestens eine Woche praktisch zum Stillstand. In einer Völkerwanderung reisen viele Millionen Chinesen in ihre Heimatdörfer. Am Vorabend des Neujahrsfestes, das auch Frühlingsfest genannt wird, werden traditionell kleine Teigtaschen gegessen, deren Form an alte chinesische Geldstücke erinnert und deswegen Glück und Reichtum verheißen soll. Den ganzen Abend wird Feuerwerk gezündet. Diesmal werden die Chinesen das Jahr des Hahns begrüßen.

Auch kulinarisch gibt es die unterschiedlichsten Zugänge:

Eine Schuppe im Geldbeutel

In anderen Gegenden ist es üblich Fisch oder, genauer gesagt, Karpfen zu verspeisen. Dazu muss der Hausherr eine Fisch-Schuppe unter seinen Teller legen und sie danach das ganze Jahr im Geldbeutel aufheben - so soll eine prall gefüllte Börse garantiert werden. Weitere klassische Silvesterspeisen sind Linsen- und Erbsensuppe. Sie stehen für Reichtum und Segen.

Neujahrsringe und Basiliusbrot

Besonders wichtig sind auch die Leckereien der Bäcker. Neujahrsbrote und -kuchen gibt es in ganz Europa. Hörnchen aus dünnen Waffeln, so genannte "Neujährchen" kennt man in Aachen und der Eiffel. Sie wurden den Lieben gewidmet. Auch die "Neujahrsringe", Hefekränze mit Rosinen, wurden gerne verschenkt. Diesen Brauch pflegt man zum Beispiel in der bayerischen Oberpfalz. Die Griechen bereiten gegen Jahresende das so genannte Basiliusbrot zu, in das einzelne Münzen eingebacken werden.

Schafsmägen und viel Whisky

In manchen Ecken Englands backt man dreieckige Törtchen, die mit Hackfleisch gefüllt sind. In Schottland wiederum serviert man den sogenannten Schwarzen Laib (Black Bun). Im Freundeskreis werden Haggis verspeist, köstlich gefüllte Schafsmägen. Es versteht sich, dass die Schotten dazu viel Whisky trinken.

Pudding in Tibet

In Asien gibt es ebenfalls sehr vielfältige Speisegewohnheiten zum Neujahr. In Tibet etwa ist ein Pudding aus Rosinen, getrockneten Aprikosen und verschiedenen weiteren Zutaten üblich. Das Familienoberhaupt bekommt die erste Portion. In Japan isst man Soga, eine Art Teigwaren, die ein langes Leben bescheren sollen.

Den Jahreswechsel versüßen

In Israel hat Honig eine große Bedeutung. Süße Äpfel, in Honig eingelegt, sollen als Silvesterspeise dafür stehen, dass das kommende Jahr im übertragenen Sinne süß wird. Zum Jahreswechsel werden auch Fruchtbarkeitssymbole verschenkt: In Persien sind es Eier, anderswo Äpfel.

Heiß und kalt

So unterschiedlich wie die Speisesitten, sind auch die Getränke, die zum Jahreswechsel serviert werden. Sekt steht dabei im Mittelpunkt des Geschehens. Auf der ganzen Welt lässt man um Mitternacht die Korken knallen. In winterlichen Gebieten spielen aber auch heiße Getränke eine wichtige Rolle. Die Bekanntesten sind die Feuerzangenbowle, zu der gerne Lebkuchen serviert werden, und der Silvesterpunsch, zu dem es unzählige Rezepte gibt.

Fest steht, der Jahreswechsel ist ein besonderer Moment. wie auch immer du ihn zelebrierst, hab eine feine Zeit, gönn dir bewusste Momente. Sei nicht zu hart zu dir beim Blick zurück aufs Jahr, es war gut wie es war, auch wenns vielleicht noch so gar nicht erkennbar ist wofür. Dinge haben ihr eigenes Tempo (-: Vertrau auf dich und deine Kraft!

Hab einen wunderbaren Jahreswechsel!
Good bye 2016 and a warm welcome 2017 (-:

Daniela

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Mittwoch, 21. Dezember 2016

Rauhnächte, räuchern und weiße Leintücher




Als Rauhnächte bezeichnet man die Nächte zwischen dem 24. Dezember und dem 05./06. Jänner. Es gibt auch noch die Varianten, bei denen die Rauhnächte schon am 21.12., also an der Wintersonnenwende beginnen und/oder erst am 06.01., enden, das ist regional verschieden. Der 21.12, ist Wintersonnwende und wir im im Norden als Yul Fest begangen. Auch das Channuka Fest der Juden fällt in diesen Zeiraum. Beide sind Lichtfeste. Es gilt Licht in die dunkelste weil längste Nacht des Jahres zu bringen. Ich finde, das ist ein wunderschöner Gedanke (-:  Ebenso war es früher Tradition in den Rauhnächten nicht zu arbeiten sondern das neue Jahr zu reflektieren, im hier und jetzt zu sein und zu entspannen ((-: Brauchen viele von uns nach dem Weihnachtstrubel auch ganz dringend.

Was also tun an diesen besonderen Nächten:

Bevor wir zum Räuchern kommen bedarf es einiger Vorbereitung (-; Kennst du die Überlieferung, dass zu Weihnachten keine ungewaschene Wäsche mehr im Haus sein darf und die gewaschene sich in keinem Fall noch auf der Leine zum Trocknen befinden sollte? Das hat Hintergrund (-; In früheren Zeiten hieß es, im Haus dürfe keine Unordnung herrschen, keine weiße Wäsche auf der Leine hängen (welche die Reiter stehlen würden, um sie dann im Laufe des Jahres als Leichentuch für den Besitzer zu benützen). Es durften keine Wäscheleinen gespannt werden, da sich in diesen die wilde Jagd verfangen könnte. In einer anderen Version ist dies besonders (jüngeren) Frauen verboten. Durch das Aufhängen von weißer (Unter-) Wäsche würde die Wilde Jagd angelockt und dann über diese Frauen herfallen. Diese Überlieferungen dürften auch der Ursprung des Weihnachtsputzes sein. Auch die Buddhisten und Hinduisten sind der Meinung dass man Rituale nur in gereinigten Stätten abhält. Um die Putzerei im Vorfeld kommen wir also wohl nicht herum (-;

Dann kanns aber mit der Räucherei losgehen. Die Wohnung ist geputzt und der Sinn der Rauhnächte ist ja innere Einkehr, Altes loslassen um Platz für Neues zu schaffen und Entspannung (-:

Beim Räuchern geht es nicht nur darum, dass man irgendwo, irgendwie, irgendwas räuchert oder Räucherstäbchen anzündet und irgendwo abstellt. Es geht beim Räuchern um mehr, als nur Rauch machen und von einer Ecke in die andere zu gehen. Ein Beispiel für Anfänger: In den ausgewählten Nächten räuchert man das Haus und den Hof und erbittet Segen für alle die darin wohnen. Es werden getrocknete Kräuter (Weihrauch, Salbei, Lavendel, Mistel, etc) und Harze auf einem Stück glühender Kohle oder Räucherkohle verbrannt bzw. verglüht. Geräuchert wird immer von unten nach oben (im Keller anfangen), da der Rauch nach oben steigt. Fenster aufmachen, damit das Negative abziehen kann (-: Du musst dabei keine nicht gebetsmühlenartig Mantren rezitieren, es reicht bei dir zu sein und bewusst darüber nachzudenken was du gehen lassen möchtest. Respektive darüber was denn kommen darf. Schaff Platz für das Neue (-:
Gönn dir diese Zeit der Ruhe. Schau nochmal zurück auf dein Jahr. Lass gehen was nicht bleiben wollte oder konnte und freu dich auf die Dinge und Momente die im neuen Jahr auf dich warten (-:
Hab eine wundervolle Zeit mit dir (-:



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Mittwoch, 14. Dezember 2016

Warum positives Denken in Krisenzeiten kein Glücklichmacher ist



"Denk positiv" ist generell ein Ansatz den ich mag. Zu diesem Thema gibt es Ratgeber wie Sand am Meer. Dazu passende Affirmationen und wenn man will einen täglich neuen Ansatz.
Die meisten arbeiten nach dem Motto "du erschaffst dir deine Welt, wenn du nur positiv denkst wird alles gut".

Was machen wir dann aber mit den negativen Gedanken? Mit dem in uns brodelnden Zorn und der Wut, die nie gelebt werden durfte?

Ich nehme jetzt mal die Frauen meiner Generation. Wenn ich so einen Blick auf die Themen der Klientinnen meines Alters werfe, ziehen sich Themen durch wie ein roter Faden. Themen ziehen sich durch jedes Leben, aber die roten Fäden der Frauen meines Alters wurden sehr sehr häufig aus der Wolle des selben Schafes gesponnen. Wir haben Mütter die die Nachkriegszeit erlebt haben. Eine Zeit, die im Moment ein wenig hochstilisiert wird. Rein wirtschaftlich gesehen war sie sicher interessant. Es war eine Zeit des Aufbaus. Aufbau ist immer fein, weil Neues entsteht .. weil Dinge auf eine gute Art in Bewegung sind. Aber es gibt Schattenseiten. Wenn die Menschheit so sehr damit beschäftigt ist sich ein Nest zu schaffen, ein Haus zu bauen, bleiben Dinge wie Zeit für die Kinder auf der Strecke. Unsere Mütter hatten Mütter die mit Aufbau beschäftigt waren. Mütter, die ihre Männer im Krieg verloren hatten, auch wenn sie teilweise wieder retour kamen. Körperlich ... Es war eine Generation alleinerziehender Mütter unter verschärften Bedingungen. Die meisten hatten einige Kinder zu versorgen. Kein Geld, wenig zu essen. Unter diesen Bedingungen wurden unsere Mütter groß. Manche konnten sich mit diesen Themen gut arrangieren, viele gingen total unter und haben sich bis heute nicht wirklich erfangen. Die haben dann vorrangig Themen im Außen. Da geht's dann um finanzielle Sicherheiten, um Prestige. Gefühle haben da wenig Platz. "Sei nicht so zimperlich, wir mussten damals..." oder "Ein Job muss keinen Spaß machen, er muss dich versorgen", "Du kannst dich doch nicht von deinem Partner trennen, das macht man nicht, wie willst du denn blabla" .. Es gibt so viele Beispiele und ich bin sicher du kannst diese Liste bis ins Unendliche weiterführen.

Jetzt bist du Kind einer Mutter dieser Zeit. Oft einer Mutter die kreuzunglücklich mit ihrer Situation ist. Was sie natürlich verdrängt weil Veränderung ja nicht machbar und möglich ist. Einer Mutter, die sich eigentlich nie spüren durfte. Denn dafür ist ja kein Platz. Einer Mutter, die sich nie leben durfte, denn wir sind ja nicht bei "wünsch dir was". Man hat zu funktionieren, man hat für Sicherheit zu sorgen. Man hat sich selbst nicht so wichtig zu nehmen. "Wir haben das früher alles geschafft, wenn nicht noch viel mehr und sind nicht im Burn out gelandet", "stell dich nicht so an, hast eh alles was du brauchst" sind Sätze die bei solchen Konstellationen sehr häufig fallen.

So werden wir groß. Lernen uns nicht so anzustellen, uns nicht so wichtig zu nehmen, nicht zu hinterfragen. Je gläubiger der Haushalt desto wichtiger auch noch der Gehorsam. "Das war immer so, das ist so" will aber mal gelebt werden. Wir lernen zu funktionieren. Wir sind ja gute Kinder. Kinder die Mama und Papa keine Schande bereiten wollen indem wir anders sind. Indem wir eigenständig denken und eigenständig einen Weg zu gehen versuchen. Wir haben gelernt dass man nicht aus der Gesellschaft ausbrechen darf denn das ist gefährlich. Und .. es macht Mama und Papa unglücklich.

So verharren wir dann oft in Situationen die uns nicht guttun. Die so gar nicht das sind was wir eigentlich wollen. Wir spüren das, aber wir haben nie gelernt dass wir das auch zulassen dürfen. Wir decken es zu mit vielerlei Alltagaktivitäten oder mit viel Arbeit. Damit wir ja nicht in die Verlegenheit kommen zu spüren. Denn was machen wir denn dann mit diesem Gefühl von Einsamkeit oder dieser gähnenden Leere? Das tut ja jetzt nun wirklich nicht gut, da geh ich doch lieber gleich mal laufen oder ins Fitness Center. Oder ich trinke mich darüber hinweg. Wenn das auch nicht hilft gibt's sicher noch einen anderen Kick .. oder eben die guten Ratgeber. "Erschaffe dir deine Wattewolke nur mit Gedankenkraft.", "wünsch dir dein Glück vom Universum", oder hol dir deinen Engel. Irgendjemand wird's schon für dich richten.

Ich mag die Kraft der positiven Gedanken, aber sie müssen in unsere Biographie passen. Sie müssen einhergehen mit einer Veränderung. Mit einem Schritt näher an dich selbst. Krisen ( und ein Ausbruch unterdrückter Gefühle oder Krankheit ist wahrlich eine Krise ) bergen immer Chancen auf Veränderung. Da brodelt die Erde, da will Ungelebtes raus! Da wollen unterdrückte Gefühle mal gespürt werden! Da klopft der Zorn des kleinen Kindes das nicht gesehen und/oder wahrgenommen wurde an die Tür! Und der will dann nicht eine Ladung Engelsspray ins Gesicht bekommen (-;

Das heißt natürlich nicht dass wir mit hochrotem Kopf zu Hause antanzen und unseren Eltern die geballte Ladung vor den Latz knallen müssen. Das ist oft gar nicht möglich und meines Erachtens nach auch nicht notwendig. Es geht darum diesen Zorn oder die Traurigkeit einfach mal zuzulassen. Einfach mal wahrzunehmen dass es da Gefühle gibt, die nie gespürt werden durften. die nie sein durften. die uns auch sehr stark gemacht haben, uns auf der anderen Seite aber auch immer wieder enorm schwächen oder uns auch krank machen. Ungelöste Scham- und Schuldgefühle zeigen sich sehr häufig in Form eines kranken Körpers.

Das ist jetzt natürlich ein Thema das so gar nicht zum Weihnachtsfamilienfrieden passt. Und so gar nichts von Weihrauchräucherstimmung hat. Im Außen zumindest nicht. Im Grunde ist es die Basis für deinen Frieden .. und der ist deine Basis! Nicht nur zu Weihnachten (-;

Lass es dir gutgehn .. und .. trau dich dich zu spüren!

Daniela
www.entspannung-im-hof.at

Freitag, 9. Dezember 2016

Raunächte und der Start ins neue Jahr



Der Dezember ist ein besonderer Monat. Nicht nur weil Weihnachten ins Haus steht, es stehen auch die Raunächte bevor.

Die Raunächte sind die Nächte vom 25. Dezember bis 6. Jänner. Mancherorts zählt auch die Nacht der Wintersonnenwende, der 21. Dezember dazu. Sie gelten als eine Zeit "außerhalb der Zeit", in der die normalen Gesetze der Natur außer Kraft gesetzt und daher die üblichen Grenzen aufgehoben sind.
In alten, überlieferten Bräuchen beginnen Tiere in diesen Tagen zu sprechen, es wird geböllert und gekracht um die Geister des alten Jahres zu vertreiben und Raum für Neues zu schaffen. Wäsche sollte vor diesen Nächten gewaschen worden sein, denn sowohl in der Schmutzwäsche als auch in der zum Trocknen hängenden könnten sich die Geister des alten Jahres verfangen. Viele viele Bräuche und Mythen und ich mag sie alle (-:

Was gibt's an feinen Ritualen die wir in dieser Zeit nutzen können um schwungvoll und energiegeladen ins neue Jahr zu starten?

Da wäre mal die Schatzkiste (-:
Schatzkisten sind immer fein, denn in ihnen befinden sich Geschenke. In diesem Fall Geschenke, die du dir selber machst (-:
Nimm eine Schachtel die dir gut gefällt, oder bemal/bekleb dir eine. Dann brauchst du noch 12 kleine Zettel. Einen Zettel für jede Raunacht. Es sind nicht zufällig 12 Stück, nein, jede Nacht steht für ein Monat des neuen Jahres. Der 2. für den Jänner, der 26. für den Februar und so geht es dann weiter bis zum 6. Jänner. Dann schaffst du dir in jeder der Raunächte etwas Zeit für dich. Spürst dich ein und formulierst täglich einen Wunsch ans neue Jahr, den du auf den jeweiligen Zettel schreibst. Den faltest du dann oder lässt ihn wie er ist, je nach Grösse deiner Schachtel und stellst diese, nach Beendigung der Raunächte an einen für dich gut sichtbaren Platz. Somit begegnest du deinen Wünschen täglich und kannst dich darauf freuen welche Wunder dir 2016 begegnen werden (-:

25. Dezember: Jänner, die Qualität der Stille
26. Dezember: Februar, die Qualität des Friedens
27. Dezember: März, die Qualität des Aufbruchs
28. Dezember: April, die Qualität der Neuentdeckung
29. Dezember: Mai, die Qualität der Strategie
30. Dezember: Juni, die Qualität der Aktivität
31. Dezember: Juli, die Qualität der Gesellschaft
1. Jänner:         August, die Qualität der Fülle
2. Jänner:         September, die Qualität der Intuition
3. Jänner:         Oktober, die Qualität der Ernte
4. Jänner:         November, die Qualität der Dankbarkeit
5. Jänner:         Dezember, die Qualität der Weisheit

Du kannst das natürlich ausbauen indem du Altes, das nicht mehr zu deinem Wunsch passt beräucherst und gehen lässt. Oder du schreibst auch das auf einen Zettel und verbrennst ihn. Je nach Intensität des Wunsches. Geh in dein Gefühl, spüre welcher Impuls sich einstellt und dann lass dich darauf ein (-:

Hab einen wundervollen Start in diese gehaltvolle Zeit!
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